Wandercoaching Umweltreferat Stura Uni Jena – 17. – 19. Mai 2019

Wir, das Umweltreferat der Uni Jena, hatten Ende Mai 2019 die Gelegenheit, ein Wandercoaching mit unseren Coaches Swenja und Lukas zu absolvieren. Inspiration für ein solches Coaching war das Bedürfnis, mal inne zu halten, um unsere noch recht frische, aber tatkräftige Gruppe besser kennen zu lernen. Unser Wunsch war es Gruppenstrukturen näher zu analysieren, Hierarchien und Verantwortlichkeiten besser auf mehreren Schultern zu verteilen und uns inhaltlich mit aktuellen Projekten auseinanderzusetzen.

Unser Coaching begann schon sehr vielversprechend in einem sehr besonderen, offenen Seminarhaus in Weimar. Es war eine intensive, schöne Zeit mit unseren Coaches Swenja und Lukas, die sich nach kurzer Zeit schon sehr vertraut in unserer Gruppe anfühlten. Wir kochten mit Lebensmitteln, die wir vom foodsharing bekamen, besuchten einen Vortrag von Robert Habeck und erkundeten Weimar während der Langen Nacht der Museen. All das hat diesem Wochenende ein super schönen, interessanten und entspannten Rahmen gegeben.

Inhaltlich empfanden die Meisten die Auseinandersetzung mit der Hochschulstruktur und die Steakholder-Analyse als besonders sinnvoll. Es entstand ein erstes Bild über die Hochschule als Wirkungsradius, was besonders für größere Projekte, wie die Etablierung eines Green Office oder eines Nachhaltigkeitszertifikates, hilfreich war.

Wir haben das Coaching als sehr inspirierende, motivierende Begleitung für unsere Gruppe empfunden, nicht zuletzt weil unsere Coaches Swenja und Lukas sehr feinfühlig auf die Auf und Abs und die Bedürfnisse der Gruppe eingegangen sind, sehr flexibel in ihrem Zeitplan und der methodischen Umsetzung des Coachings waren und fachlich kompetent wirkten.

Durch Stimmungsbilder, Zeit zur Gruppen-, aber auch zur Selbstreflexion konnte der/die Einzelne sich gut in der Gruppe wiederfinden und auch die Gruppe besser als eine Zusammenkunft von Individuen mit eigenen Vorstellungen, Wünschen, Ideen wahrnehmen. Es entstand eine sehr wertschätzende Atmosphäre, die für uns auch danach in der inhaltlichen Auseinandersetzung hilfreich war.

Unser erstes Treffen nach dem Wandercoaching verlief sehr konstruktiv. Es war einiges an guter Laune und Offenheit für die Begegnung mit den Anderen vorhanden, das Wandercoaching hat in dem Punkt sicher bei jedem von uns seine Spuren hinterlassen. Bis jetzt haben wir es ganz gut geschafft, die für zukünftige Treffen vorgenommenen Änderungen (v.a. eine etwas abgeänderte Struktur und mehr Interaktion zwischen den Teilnehmer*innen währende des Treffens, Aufteilung in AGs) auch umzusetzen

Da es sehr viele positive Rückmeldungen von unserer Seite gab, können wir als Gruppe sagen, dass wir das Wandercoaching allen Gruppen weiter empfehlen würden, die sich noch intensiver mit sich und ihren Projekten auseinandersetzen möchten. Vor allem auch um einen Raum zu schaffen, Gruppenstrukturen zu überdenken und miteinander in Kontakt zu kommen, um gemeinsame Projekte angehen zu können! Aber auch unabhängig davon, sind schon allein die Methoden, die man auf einem Wandercoaching kennen lernt, bereichernd.