2. regio n Baden-Württemberg, am 24.11.2019 fand mit 13 verschiedenen Initiativen in Tübingen statt

Nachhaltige Initiativen aus BaWü vernetzen sich

Zum zweiten Mal trafen sich die nachhaltigen Initiativen aus Baden-Württemberg im Rahmen von regio n zum Vernetzen. Das Treffen fand am 24. November 2019 in Tübingen auf der Rothenburg statt, nachdem das erste regio n im Juli in Stuttgart [1] stattfand.

Dieses Mal waren 17 Teilnehmende aus 13 verschiedenen Initiativen vertreten:
nez Tübingen, Fossil Free Freiburg, Umweltreferat Freiburg, Students for Future Freiburg, Nachhaltigkeitsreferat stuvus (Studierendenvertretung Stuttgart), Campus for Future Stuttgart, Crossing Borders (Uni Stuttgart), Green Office HTWG Konstanz, Green Office Uni Konstanz, Arbeitskreis Nachhaltigkeit Uni Hohenheim, FRESH Hohenheim, BNE-Café Heidelberg, ZukunftsPHähig (PH Ludwigsburg).

Zu Beginn stand das persönliche Kennenlernen auf der Tagesordnung: Mithilfe von sozimetrischen Aufstellungen und einem Spiel zum Finden von gemeinsamen Hobbies hatten wir bereits zu Beginn viel Spaß. Anschließend konnten sich alle Initiativen gegenseitig beim Gallery Walk vorstellen. Hier ließen wir uns mit einer Stunde ausreichend Zeit, um die Möglichkeit zu haben, sich mit allen 13 Initiativen zu beschäftigen und Fragen zu stellen. Toll zu sehen, was die ganzen Initiativen bereits auf die Beine gestellt haben! In den Gesprächen kamen bereits Ideen auf, die später in der Arbeitsphase weiterdiskutiert wurden.

Das Mittagessen bestand aus einem super leckeren veganen Buffet bestehend aus selbstmitgebrachten Salaten, Brotaufstrichen, Gemüse und Kuchen.

Anschließend ging es in die Arbeitsphase. Aus den bereits im Vorfeld eingebrachten Vorschlägen und einer noch spontan eingebrachten Idee kamen letztlich die drei folgenden Arbeitsgruppen zustande:

  1. Gemeinsame Hochschultage für Nachhaltige Entwicklung in BaWü
  2. Nachhaltigkeit in der Lehre
  3. Hochschulpolitik BaWü, Vernetzung studentischer Vertretungen und FFF im Hochschulkontext

 

Die Gruppe zu den gemeinsamen Hochschultagen war sehr motiviert und beschloss, dass die Hochschultage für Nachhaltige Entwicklung in BaWü vom 11. – 22. Mai 2020 stattfinden werden. In diesem Zeitraum sollen an möglichst vielen Hochschulen und Universitäten in Baden-Württemberg parallel Veranstaltungen rund um Nachhaltige Entwicklung veranstaltet werden: Podiumsdiskussionen, Vorträge, Filmabende, Verlosungen, Workshops, Parties, uvm. Die ersten Aufgaben wurden verteilt und werden beim nächsten Orga-Meeting am 20.12. weiter besprochen.

Wie lässt sich Nachhaltigkeit in die Lehre an Hochschulen und Universitäten integrieren? Mit dieser Fragestellung beschäftigte sich die zweite Arbeitsgruppe und kam zu verschiedenen Ansätzen und Formaten. Die Ideen sollen weiterverfolgt werden – unter anderem wurde bereits angekündigt, dass diese an der Uni Tübingen Verwendung finden werden.

Die dritte Arbeitsgruppe beschäftigte sich zunächst mit Fridays for Future und wie die Bewegung an die Hochschulen gebracht werden kann. Vor allem die Unterstützung der jeweiligen Studierendenvertretung scheint an manchen Hochschulen ein Problem darzustellen. Während dies in Freiburg kein Problem darstellt, stellt es Campus for Future Stuttgart vor eine Herausforderung (stuvus: „zu allgemeinpolitisch, politische Neutralität kann nicht gewährleistet werden“). In Hohenheim wird aktuell über eine Gründung von Students for Future nachgedacht. Anschließend ging es um die Vernetzung der studentischen Vertretungen in BW. Das Ergebnis bestand daraus, die bereits existierende Landesstudierendenvertretung Baden-Württemberg (LAK) als Plattform zur Vernetzung zu nutzen und den neuen Arbeitskreis „Umwelt und Klima“ zu besetzen. Als dieser Beschluss gefasst war, haben sich direkt zwei Personen als Sprecher*innen beworben – und damit die zeitgleich stattfindende LAK in Stuttgart beeinflusst. Die Wahl wird bei der nächsten LAK in Heidelberg sein.

Das nächste Vernetzungstreffen wird aller Voraussicht nach in Konstanz stattfinden.

Es war sehr bereichernd, mit so vielen verschiedenen Gruppen in Austausch zu kommen, Ideen auszutauschen, Probleme anzusprechen und Lösungsvorschläge zu erhalten. Wie viel Freude und Motivation die Teilnehmenden mitbrachten, zeigte sich daran, dass bereits einige konkrete Entscheidungen gefällt werden konnten und entsprechende Aufgaben verteilt wurden.

 

Bericht von David Kopp

 

[1] https://www.netzwerk-n.org/2019-60/