Foto: Jennifer Krah, 2020

Brandenburger Hochschulen werden transformative Lernumgebungen

Vom Auftakttreffen der Arbeitsgruppe „Hochschulische Bildung für Nachhaltige Entwicklung Brandenburg“ am 24.01.2020 in Eberswalde

Gastbeitrag von Simon Rimkus

Die aktuellen Hochschulverträge Brandenburgs haben die Basis für die Arbeitsgruppe „Hochschulische Bildung für Nachhaltige Entwicklung Brandenburg“ geschaffen. Unter Federführung der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) identifiziert die Arbeitsgruppe Maßnahmen um „Bildung für nachhaltige Entwicklung im Bewusstsein aller Hochschulmitglieder nachdrücklich zu verankern“.[1] In diesem Sinne wurde an der HNEE eine Koordinierungsstelle geschaffen, die mitunter eine Bestandsanalyse durchgeführt und ein erstes Treffen der Vertreter*innen der Brandenburger Hochschulen organisiert hat.

Am 24.01.2020 hat dieses Treffen an der Hochschule in Eberswalde stattgefunden, auf dem sich die Arbeitsgruppe gegenseitig kennenlernen konnte.

Dr. Jennifer Krah stellte den Anwesenden die bisherige Arbeit der Koordinierungsstelle vor und präsentierte die Ergebnisse der Bestandsanalyse zu Nachhaltigkeit in Studien-, Prüfungsordnungen und Modulbeschreibungen der Brandenburger Hochschulen. Es wurden hochschulübergreifende Perspektiven hinsichtlich der Bildung für nachhaltige Entwicklung vorgestellt und gemeinsam Visionen für die Laufzeit des Hochschulvertrages von 2019 bis 2023 entworfen. Prof. Dr. Tobias Schröder berichtete von einem Workshop zur Verankerung von Nachhaltigkeit in Governance-Strukturen der Fachhochschule Potsdam und Nadine Dembski stellte die Arbeit der HNEE und des bundesweiten Projektes HOCHN zum Thema Nachhaltigkeitstransfer vor. An vier Thementischen haben die Teilnehmer*innen der Arbeitsgruppe Ziele bezüglich der Handlungsfelder Transfer, Forschung, Governance und Lehre formuliert. Neben Leitbildarbeit, curricularer Verankerung und Lehrenden-Coachings für Nachhaltigkeit werden studentischen Partizipationsräume geschaffen. Sophie Klenk, die studentische Vizepräsidentin der HNEE, stellte sich und die Funktion ihres Amtes vor und Julian Reimann berichtete über das netzwerk n und dessen Arbeit.

Zum Abschluss wurden Vernetzungsmöglichkeiten, die Struktur der zukünftigen Zusammenarbeit und das nächste Treffen an der Filmuniversität Babelsberg besprochen.

Insgesamt war es ein sehr spannendes erstes Treffen, auf dem die Teilnehmer*innen motivierte Ziele an die gemeinsame Zusammenarbeit diskutiert haben und ein solides Fundament gelegt wurde, um die Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung an Brandenburger Hochschulen anzugehen.

[1] Hochschulvertrag MWFK – Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde; Ministerium für Wirtschaft, Forschung und Kultur, 2019: https://mwfk.brandenburg.de/sixcms/media.php/9/HSV_HNEE_2019.pdf, letzter Aufruf: 07.02.2019