Wandercoaching beim Nachhaltigkeitsreferat des AStA der Universität Lüneburg vom 28.05.-31.05.21

“Neuen Wind für die zukünftige Arbeit”… dieser Satz steht auf einem der hunderten bunten Post-Its, die wir während des Wandercoachings in unserem digitalen Board gesammelt haben. Man könnte kaum bessere Worte finden, um unsere Erfahrung zusammenzufassen.

Müsste ich unser Wandercoaching-Wochenende mit einem Bild beschreiben, würde ich auf jeden Fall das Bild vom Segelschiff zeigen, wo wir die Vision für das Referat festgehalten und unsere Ziele klar formuliert haben. Man könnte sagen, dass wir in der Zeit vor dem Coaching unseren Kompass verloren hatten und nicht mehr genau wussten, in welche Richtung wir unser Schiff steuern sollten. Mit der Hilfe von unseren tollen Kapitän:innen… ähm ups Coaches, Andra und Teo haben wir unseren Kurs wiedergefunden.

Ende Mai haben wir zusammen ein tolles Wochenende in unserer Zoom-Kombüse verbracht. Wir haben uns Zeit genommen über unsere individuellen Kompetenzen, Stärken & Schwächen nachzudenken und über unsere Rolle innerhalb der Gruppe zu reflektieren. In einer sehr angenehmen Atmosphäre haben wir uns als Crew besser kennenlernen können. Vor allem in den Gesprächen zu zweit, die oft in der großen Runde beim Online-Plenum ausfallen, haben sich die erfahrenen Bootsleute mit den Neuankömmlingen näher ausgetauscht. Es wurde vor allem darüber gesprochen, wie man Wissenstransfer sowie Aufgaben- & Verantwortlichkeitsverteilung an Bord verbessern könnte.

Während unserer Reise haben wir sogar eine große Kiste gefunden, die eine Menge an kreativen Methoden enthielt… so ein wertvoller Schatz für unsere Gruppe! Damit müssen wir uns keine Gedanken mehr über Methoden-Vorräte machen. Egal ob kleine Tipps zur Ideenfindung und Zielformulierung, Visualisierungsvorlagen für Projektentwicklungen oder Strategien zum Teambuilding… für alle Notfälle gibt es den passenden Rettungsring.

Am Anfang des Coachings hatten wir uns gewünscht, neue Projektideen zu finden. Unser Projekthafen hat sich innerhalb der drei Tage erweitert und hat jetzt ganz neue Piers, wo auch andere Schiffen von engagierten Menschen anlanden können. Uns ist klarer geworden, wie wir Kooperationen und Vernetzung in unserem Umfeld wertschätzen, denn unsere Mission ist ja “die sozio-ökologische Transformation am Campus unserer Universität und in der Umgebung mitzugestalten”.

Die persönlichen Gespräche, das gemeinsame Brainstorming, die offene Gruppenatmosphäre und die Vielfalt der Methoden haben uns ganz viel Motivation und Begeisterung für die kommende Zeit und die neuen Projekte geschenkt. Jetzt haben wir ganz viel Wind im Rücken und können in See stechen! Das machen wir mit dem Bewusstsein, dass wir uns jederzeit auf unsere Coaching-Karte (unser MiroBoard) verlassen können, um unseren Kurs auf die neuen Ziele wiederzufinden.

Herzlichen Dank aus der Öko?-Logisch! Gruppe für die schöne und bereichernde Zeit zusammen !

Ein Beitrag von Timo (engagiert beim Referat Öko? Logisch! des AStA der Universität Lüneburg)