2. Deutsche Green Office Konferenz (digital)

Die 2. Deutsche Green Office Konferenz fand digital vom 5.-7. Mai statt und über 30 Green Offices, Nachhaltigkeitsbüros und Initiativen nahmen teil (insgesamt 53 Teilnehmer:innen).

Das Motto der Konferenz lautete „Copy & Paste“. Dahinter steht der Gedanke, dass für die erfolgreiche Umsetzung von Zielen und Projekten das Rad nicht neu erfunden werden muss, sondern verfügbares Wissen und vorhandene Erfahrungen genutzt und geteilt werden sollten.
Außerdem gab es Raum um gemeinsam an zukünftigen Copy-Paste Lösungen zu tüfteln und in Skills-for-Change Workshops unsere Fähigkeiten zu vertiefen, um die Projekte in die Umsetzung zu bringen oder mit mehr Schwung durchzuführen.

Folgende vier Skills for Change-Workshops fanden parallel statt und brachten neue Impulse in die lokalen Initiativen:

In dem SfC-Workshop “Personal and Organisation Branding” mit Oleksandra Bakun lag der Fokus darauf, wie Green Offices und Nachhaltigkeitsbüros sich sichtbarer in den Hochschulen platzieren können. Wie lässt sich ein klares Profil entwickeln und kommunizieren? In mehreren Schritten entwickelten die Teilnehmenden einen Plan für ihre Initiative.

In dem SfC-Workshop „Hochschulstrukturen verstehen und darin wirken“ gab Jonathan Dreier eine Einführung in die Hochschulstruktur. Dabei zeigte er Ansprechstrukturen und Veränderungshebel auf. Die Teilnehmenden tauschten sich über ihre Erfahrungen an ihren Hochschulen aus und Jonathan zeigte mit der Arbeit des fzs nationale Handlungsoptionen auf.

Scarlett gab in ihrem SfC-Workshop „Einblick in das Fundraising für Umweltprojekte“. Wie schreibt man einen Projektantrag für Förderungen und wo könnte man sowas einreichen? Worauf muss man in der Ideenfindung und beim Antragschreiben achten? Es wurden die klassischen Wege für Projektanträge und innovative Fundraisingoptionen aufgezeigt.

Achtsames Projektmanagement und nachhaltiger Aktivismus stand bei Helene Dallingers SfC-Workshop im Fokus. Eine der Herausforderungen im ehrenamtlichen Engagement oder in der Arbeit mit Herzensprojekten ist die Überidentifizierung mit dem Projekt und Burnoutgefahr. Sie führte aus welche Strategien es gibt achtsam mit sich selbst und dem Team umzugehen im Bereich Work-Life-Balance.

Ein Bericht von Anna Struth (Vorständin netzwerk n)