Wandercoaching: Fridays for Future Barnim

Erfahrungsbericht zum Wandercoaching vom 13. bis 14. Mai 2022

Am Wochenende vom 13. und 14. Mai 2022 fand unser Wandercoaching mit Jacky und Anita statt.

Unsere Ortsgruppe (OG) ist ein bunt gemischtes Team aus Schülis und Studis. Anfang des Jahres waren wir vor allem regionalpolitisch bei einer Bürgermeister:innenwahl sowie bei einem Globalen Klimastreik aktiv. In letzter Zeit übernahmen wir uns mit unseren eigenen Projektvorhaben, überschritten teils unsere Kapazitäten, zerstreuten uns selbst…. Da kam ein Coaching-Wochenende von netzwerk n gerade richtig, um uns als Gruppe und unsere Visionen wiederzufinden.

Das Wandercoaching fand in gut gelaunter und konstruktiver Atmosphäre in der ThinkFarm Eberswalde statt. Begleitet von vielen WUP’s, Spaziergängen und Aktivitäten im Park wuppten wir einiges in diesen zwei Tagen. Nun steuern wir guten Muts und voller Tatendrang auf eine große Bündnis-Aktion im Sommer zu.

Zu Beginn des Coachings stellten wir uns vor und lernten uns so auch in der OG etwas außerhalb des FFF-Kontextes kennen. Welche Rolle habe ich eigentlich in der OG und wie geht es mir damit?


Bei der Methode „Kopfstand“ konnten auf ironische Weise einmal alle Problempunkte angesprochen werden, die sich in letzter Zeit angesammelt hatten. Frei nach dem Motto: Was müssten wir tun, um uns innerhalb von zwei Wochen selbstabzuschaffen?


Darauf aufbauend entwickelten wir sehr konstruktive Ideen für eine strukturelle Umorganisation. Unsere beiden Coaches achteten stets darauf, dass wir in der Diskussion vorankamen, direkt To-Do’s formulierten und Zuständigkeiten verteilten. In kurzer Zeit konnten wir so einigen Problemen auf den Grund gehen und Lösungsstrategien entwickeln.

Auch der Samstag begann sehr motiviert draußen im Park. Mit Hilfe verschiedener Methoden entwickelten wir Konzepte für Projekte und eine „Roadmap“, die uns durch die nächsten Monate helfen wird. Auch an einen Open Space wurde gedacht, in dem wir offen gebliebene Fragen klären konnten.


Wir lernten uns selbst wertzuschätzen und feierten unsere bisherigen Erfolge mit unserer OG. Zwischendurch, wenn wir mal nicht mehr konnten, gab es eine Runde „Schüttel-Tanz“ (ein bei uns sehr beliebter WUP).


Gegen Ende des Coachings einigten wir uns darauf, dass wir zwar immer noch „verkapazitiert“ (zu viele Pläne für zu wenig zeitliche und personelle Kapazitäten) seien, dafür aber umso motivierter.

In einem Strukturplenum soll es bald darum gehen, wie wir die Anregungen und Denkanstöße des Coachings verwirklichen können. Insgesamt nehmen wir viel gute Ideen, Projektpläne, Inspirationen und ein gutes Teamgefühl für unsere weitere Zusammenarbeit mit.

Wir danken unseren Coaches, Anita und Jacky, für dieses kraftspendende und motivierende Wochenende und freuen uns auf ein Wiedersehen bei unserer ersten „Schüttel-Blockade“ in Eberswalde 😉

 

Die Veranstaltung fand vom 13.-14. Mai in Präsenz statt.