Wandercoaching RWTH Aachen

Erfahrungsbericht zum Wandercoaching vom 27. bis 29. Mai 2022

Am Wochenende hatten wir unser Wandercoaching mit dem Netzwerk N, dazu haben wir uns alle am Freitagnachmittag im Humboldt Haus getroffen und mit einer kleinen Vorstellungsrunde angefangen, um uns besser kennenzulernen. Danach war der erste Punkt, den die Coaches mit uns angehen wollten, unsere Gruppenziele. Dafür haben wir zuerst allein ein bisschen nachgedacht und auf Karten aufgeschrieben, was wir wollen, warum wir in dieser Gruppe sind und was wir erreichen möchten. Als nächstes haben wir uns in kleinen Gruppen zusammengefunden und uns über das Aufgeschriebene ausgetauscht. Nach ca. 10 Minuten haben wir unsere Ergebnisse dann mit der Gruppe geteilt und mit unseren Karten eine Blume gelegt, auf die wir im Laufe des Wochenendes immer wieder zurückgegriffen haben. Nach einer kleinen Pause sind wir den Punkt Wissenstransfer angegangen. Dazu hat jede*r PL ein selbsterklärendes Plakat zum eigenen Projekt erstellt. Nachdem die Plakate erstellt waren, sind wir in eine stille Diskussion übergegangen. Alle Personen sind, ohne etwas zu sagen, im Raum herumgelaufen und haben auf die Plakate Fragen, Ideen, Antworten und Erklärungen aufgeschrieben. Nach der stillen Diskussion hat sich jede*r ein Projekt ausgesucht und es den anderen mit den ergänzten Punkten vorgestellt. So hat man gesehen, wie andere Personen das eigene Projekt von außen wahrnehmen. Anschließend haben wir den Tag mit einer Rakete abgeschlossen.

Am nächsten Morgen haben wir uns wieder getroffen. Dann wurde uns die Kompetenzfigur vorgestellt und wir hatten die Chance unsere eigene zu erstellen. Dazu haben wir Themen aufgeschrieben, die uns interessieren oder worüber wir vielleicht schon Wissen gesammelt haben. Des Weiteren wurde neben unseren kommunikativen und handwerklichen Fähigkeiten auch nach Kontakten oder Netzwerken gefragt, die wir haben. Als letztes sollten wir noch Sachen aufschreiben, die wir gerne ablegen wollen und Sachen, die wir gerne noch lernen möchten. Nachdem jede*r eine Kompetenzfigur erstellt hatte, sind wir in kleinen Gruppen spazieren gegangen und haben uns darüber ausgetauscht. Nach einer Pause und einem veganen Buffet, bei dem jede*r etwas mitgebracht hat, sind wir gestärkt in die nächste Aufgabe übergegangen. Es ging um unsere Gruppenstruktur und deshalb haben wir ein kleines Spiel gespielt, bei dem wir miteinander kommunizieren mussten und so einiges über unsere Struktur gelernt haben und wer welche Rolle einnimmt. Nach kurzem Nachdenken darüber, haben wir uns auf zwei Plakate aufgeteilt. Bei einem davon ging es um „Kommunikation und Entscheidungsfindung“ und bei dem anderen ging es um „Struktur, Aufgaben und Rollenverteilung“. Bei dem ersten Plakat haben wir Kommunikationswege, und Ideen für die Zukunft aufgeschrieben, bei dem zweiten Plakat wurden vorhandene Strukturen gesammelt, außerdem auch wer welche Rolle einnimmt, welche Aufgaben es gibt und was verbessert werden könnte. Als jedes Plakat fertig war, hat eine Person pro Gruppe das Plakat vorgestellt und noch einmal kurz zusammengefasst, was wir uns dabei gedacht haben. Im Anschluss dazu haben wir auf unsere Blume mit den Zielen von Tag eins geschaut und diskutiert, wie das eben besprochene damit zusammenpasst. Der letzte Punkt an diesem Tag war unser Teamtreffen, dazu hatten wir vier Plakate mit den Überschriften „Vor- und Nachbereitung“, „Motivation“, „Inhalte und Ablauf“ und „Rollen und Aufgaben“. Hier sind wir wieder in eine stille Diskussion gegangen und jede*r hat aufgeschrieben, was im Moment gut läuft und was verbessert werden kann und soll. In kleinen Gruppen haben wir die Punkte dann ausgearbeitet und konkrete Vorschläge gemacht, wie man die Sachen umsetzen kann und der gesamten Gruppe vorgestellt.

Am Sonntag war dann schon unser letzter Tag mit den Coaches und wir haben nochmal an unseren Projekt-Plakaten von Freitag gearbeitet und Ideen gesammelt, was wir in Zukunft in diesem Projekt machen wollen. Anschließend haben wir unsere Projekte mit der AIDA Methode gepitcht. Daraufhin haben wir dann in kleinen Gruppen die wichtigsten To Dos und Infos vom gesamten Wochenende gesammelt, zusammengefasst und digital festgehalten. Als letztes haben wir die letzten Tage reflektiert und Feedback gegeben und auch bekommen. Insgesamt ein sehr informatives, hilfreiches und gelungenes Wander-Coaching!