Wandercoaching Campus for Future Ludwigsburg

Erfahrungsbericht zum Wandercoaching vom 24. bis 26. Juni 2022

In unserer Ortsgruppe, Campus for Future Ludwigsburg, entstand der Wunsch, wieder näher als Gruppe zusammen zu wachsen und uns wieder neu auszurichten. Da kam uns das Angebot gerade recht, beim kostenlosen Wandercoaching mitmachen zu können. Daher haben wir uns beworben und uns gefreut, als wir angenommen wurden und zwei nette Coaches an die Seite gestellt bekamen. Nach einigen Vorbereitungen wie der Festlegung der Zeiten und der Räumlichkeiten, konnte das Wochenendcoaching starten.

Das Wochenende hat in einem wunderschön dekorierten Raum stattgefunden, in dem wir zuerst einmal in einen „Hutladen“ gegangen sind, um verschiedene Hüte, also Verantwortlichkeiten zu verteilen. Nachdem Awareness-, Zeit-, Fotohut und Co vergeben waren, waren wir auch schon mitten im Thema drin. Da wir uns im Vorfeld gewünscht hatten, einen Blick auf unsere Strukturen und Aufgabenverteilungen zu werfen, wurde uns quasi eine Spielwiese eröffnet, auf welcher wir uns mit verschiedenen Anregungen ausprobieren konnten.


In unsere Strukturen sind wir intensiv eingetaucht und haben uns nochmal bei allen Sachen gefragt, warum wir das so machen, wie wir es machen, und was die Vor- und Nachteile davon sind.


Egal ob es um unseren Ablauf beim Plenum, unsere Kommunikation oder auch die Aufgabenverteilung ging, immer stand die Frage im Raum: Was hilft uns an Struktur und wie erreichen wir hilfreiche Struktur, ohne dass uns diese (unnötig) belastet? Ein besonders spannendes Thema für uns war: Die Zusammenarbeit mit den Fridays for Future Ludwigsburg anzuschauen und zu überlegen, wie wir uns untereinander besser vernetzen können, da wir immer wieder gemeinsame Aktionen haben und auch unsere Öffentlichkeitsarbeit zusammen läuft.

Wir haben viele tolle Ideen entwickelt, die wir mitnehmen und Stück für Stück angehen wollen. Unser Ziel ist es, den Spagat, der beim Wandercoaching schon gut gelungen ist, mit in den Alltag zu nehmen: Einerseits wollen wir coole Aktionen gestalten, unsere laufenden Aufgaben gut hinbekommen, ein gutes Gruppengefüge haben und andererseits trotzdem niemanden überfordern oder die Kapazitäten überschreiten. Das ist natürlich ein hoher Anspruch, aber dadurch tat es uns auch gut, unsere Strukturen so genau anzuschauen und diese langfristig so zu entwickeln, dass nachhaltiger Aktivismus, also ohne Burnout und Co möglich ist und gleichzeitig neue Menschen nicht aufgrund zu komplexer Strukturen abschreckt werden.


Dabei war die Atmosphäre voller positiver Energie und Freude, da auch das Persönliche nie zu kurz kam.


Uns wurde als Gruppe generell sehr viel Freiheit gelassen, welche Themenschwerpunkte wir haben wollen. So haben wir beispielsweise zu Beginn des Wandercoachings eine Zielblume erstellt, auf der wir unsere Ziele gesammelt und festgehalten haben. Anschließend haben wir uns über Abstimmungen einen Schwerpunkt aus der Blume ausgesucht.

Doch nicht nur in unseren Arbeitsphasen ging es hoch her, sondern auch beim Essen, egal ob bei Pizza, Wraps oder Frühstücksprogramm oder auch auf der Campus-Party, der wir uns angeschlossen hatten. Wir hatten jedenfalls sehr viel Spaß miteinander und für uns war das Wochenende eine richtige Bereicherung!

 

Die Veranstaltung fand vom 24.-26. Juni in Präsenz statt.