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Kurzer Bericht zum Wandercoaching in Ulm

vom 14. bis 16. Januar 2022 in Ulm

Der frühe Vogel fängt den Wurm! Oder der frühe Ulmer Spatz? In Anbetracht des Wandercoachings für die nachhaltigen Gruppierungen der Uni Ulm so früh im neuen Jahr 2022 kann man diese Formulierung doch glatt so stehen lassen!

Vom 14. bis 16. Januar haben wir, einige engagierte Studierende des Nachhaltigkeitreferats und der Grünen Hochschulgruppe, gemeinsam mit den zwei Wandercoaches Anita und Emil ordentlich evaluiert, reflektiert, strukturiert und konzipiert. Dabei ist eine Roadmap entstanden, die aufzeigt, wie es mit dem Engagement für Nachhaltigkeit an der Universität Ulm in Zukunft weiter gehen soll*. Vor allem das übergeordnete Ziel der Etablierung eines Green Office* gebührte eine große Bedeutung!

Kurz erklärt bezeichnet ein Green Office ein institutionalisiertes, durch die Universität legitimiertes Nachhaltigkeitsbüro, in dem Studierende gemeinsam mit Uni-Mitarbeitenden an nachhaltigen Projekten auf dem Campus arbeiten, Vorgänge und Entwicklungen an der Uni unter Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit kritisch begleiten und für diese beratend zur Seite stehen.

Aber mal ganz abgesehen von den inhaltlichen Ergebnissen war die Zeit für alle Teilnehmenden auf zwischenmenschlicher Ebene sehr wohltuend; was zum großen Teil auch daran lag, dass die Entscheidung für ein Coaching in Präsenz anstelle eines digitalen* per Videokonferenz gefallen ist. Trotz strenger Corona-Maßnahmen, wie täglichen Tests und dem Tragen von FFP2-Masken, konnten wir teilweise zum ersten* Mal so lange Zeit miteinander verbringen und die* Coaches besser kennen lernen.
Auch die Icebreaker- und Auflockerungsübungen mit körperlicher Betätigung waren in der Hinsicht nicht nur lustig, sondern auch gewinnbringend für das Bewahren von Konzentration und Motivation. Somit sind wir durch die produktive Arbeit und das lauschige Miteinander echt ein gutes Stück weiter gekommen!
Gemeinsam essen, diskutieren, spazieren, sich kennen lernen und Quatsch machen gehen im nicht digitalen* Raum unserer Einschätzung nach* deutlich besser… *

Nicht zuletzt sei an dieser Stelle auch das Verschwörhaus Ulm (ein regionaler Hack- und Makerspace) erwähnt, welches die Räumlichkeiten für die gesamte Dauer gestellt hat. Auch innerhalb der Verschwörhaus-Community setzen sich viele Ehrenamtliche für verschiedene Facetten nachhaltigen Handelns ein und lassen sich von ihrem progressiven Mindset leiten. Cooler Raum also für ein Wandercoaching!

Schlussendlich sind somit neben einer großen Anzahl von ideengespickten Flipcharts, einer ambitionierten aber umsetzbaren Roadmap mit konkreten Meilensteinen*, viele schöne Momente, Gespräche und Bilder entstanden – darauf und auf das, was wir bis jetzt erreicht haben, sind wir schon ein bisschen stolz!
Wir konnten das Wochenende ausdauernd und intensiv für uns nutzen, sehen die Dinge nun klarer und können die bevorstehenden Schritte zum Green Office mit frischer Motivation bestreiten.

Ein großes Danke geht an die beiden Wandercoaches des netzwerk n Anita und Emil, die aus* Frankfurt und Zürich angereist sind. Sie haben nicht nur für Struktur, Awareness und Durchhaltevermögen gesorgt, Methoden vermittelt und gute Impulse gegeben – sie sind uns auch ans Herz gewachsen und laufen uns auf unserem Weg zum Green Office oder anderweitig hoffentlich bald* wieder über den Weg!