BaWü vernetzt sich mit der regio n in der Nachhaltigkeitswoche @HochschulenBaWü!

Das regio n Format findet in Baden-Württemberg regelmäßig statt und verbindet Akteur*innen aus allen Ecken des Landes – dieses Mal mit besonderem Gast aus dem MWK (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst).

Vielfältig war die regio n im Sommersemester 2020, als sich neun AkteurInnen aus den unterschiedlichsten Initiativen trafen und austauschten: Green Office HTWG Konstanz, Nachhaltigkeitsbüro Uni Freiburg, Green Office Uni Mannheim, AK Klima und Umwelt der LAK BaWü, Students for Future Freiburg, Nachhaltigkeitsreferat Stuvus Uni Stuttgart, Zukunftscafé PH Heidelberg, AG Klima des MWK (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst).
Ganz im Sinne der #Vernetzung fand die regio n im Rahmen der „Nachhaltigkeitswochen @Hochschulen BaWü¹“ statt. Die Idee der Nachhaltigkeitswoche an den Baden-Württembergischen Hochschulen wurde beim letzten regio nTreffen entwickelt.

So fand im Anschluss an der regio n ein gemeinsames Treffen mit der Landes-Asten-Konferenz BaWü (LAK) zum Thema „Klimaschutz im hochschulpolitischen Kontext3“ statt. Wir freuten uns besonders darüber, dass das MWK  – das für uns relevanteste Ministerium – mit einem Vertreter aus der AG Klima vertreten war. Situationsbedingt führten wir die Vernetzung zum ersten Mal digital durch. Die Teilnehmenden konnten diese Herausforderung mit Spaß und emsiger Produktivität bewältigen. So wurde das Treffen mit einem persönlich nahen, aber doch physikalisch fernen Kennenlernen via sogenannten „Speed-Dating“ in Breakout Sessions eingeleitet. Nach dem gelungenen Lockerwerden stellten wir unsere Initiativen vor. Aus diesen Vorstellungen kristallisierten sich bereits Interessensgebiete heraus, die später in der Arbeitsphase aufgenommen wurden.

Die Arbeitsphase bestand aus den folgenden zwei Themen:

  1. Chancen und Herausforderungen der Green Offices (GO) Bewegung
  2. Landesweite Vernetzung studentischer Nachhaltigkeitsinitiativen

Zusammenfassung A): Wir gingen mit der Vorstellung des Green Office HTWG Konzeptes der Frage nach, was die Chancen eines Green Offices an Hochschulen sind. Doch es gibt auch viele Herausforderungen, die mit solch einem Governance-Ansatz verbunden sind, mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz an Hochschulen voranzutreiben. Ein wichtiger Schritt, um solche Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und zu bewältigen, ist die Vernetzung und der Erfahrungsaustausch mit anderen GOs in Deutschland und Europa, aber auch mit anderen studentischen Nachhaltigkeitsinitiativen. Somit konnte eine flüssige Überleitung zum Thema landesweite Vernetzung stattfinden!

Zusammenfassung B): Die verschiedensten Netzwerkstrukturen, inklusive die des netzwerk n, prägen das Landschaftsbild der Nachhaltigkeitsinitiativen in Baden-Württemberg. So werden trotz dieser bestehenden Strukturen immer noch nicht alle Interessierte in BaWü erreicht. Um eine noch bessere Reichweite zu haben und mehr Initiativen in die Vernetzung einzubinden, kamen wir auf verschieden Ideen und Ansätze. Das wesentlichste Ergebnis war die Eröffnung einer rein-informativen Telegramm[1] Gruppen ergänzend zur Vernetzungsgruppe auf der plattform n, zu der alle Initiativen eingeladen werden, ein Teil davon zu werden4. Dieses Format soll weiterverfolgt und mit der plattform n in Verbindung gebracht werden. Auch wurden Studierende von Seiten des MWK motiviert, die Kommunikation mit ihm vermehrt zu suchen.

Nach dem Zusammenkommen im letzten Programmpunkt in großer Runde kann mit Sicherheit zusammengefasst werden, dass der digitale Austausch nicht nur produktiv und lehrreich, sondern auch sehr motivierend war. Noch ist es nicht bekannt, wie, wo und von wem das nächste regio n Treffen ausgetragen wird, doch hierauf können sich garantiert viele freuen.

Ein Bericht von Marco Brodscholl vom Green Office HTWG Konstanz

[1] https://hochschule-n-bw.de

[2] https://www.netzwerk-n.org/2020-04/

[3] https://pad.stura.uni-heidelberg.de/p/Vernetzung_Klimaschutz_Hoch_BW

[4] https://t.me/joinchat/KYIT30wxM_aCY5wese_02A

[1] Redaktionelle Anmerkung: Das netzwerk n bevorzugt aus Datenschutz- und Klimaschutzgründen den Messenger Rocket.Chat, der bereits in der plattform n integriert und auch auf mobilen Endgeräten verfügbar ist.